Wirkung

Wir legen einen hohen Wert auf die tatsächliche soziale Wirkung unserer theaterpädagogischen Arbeit. Anders ausgedrückt: Die bloße Teilnahme an einem Theaterprojekt sagt zunächst „nur“ aus, dass der junge Mensch dabei war – und nicht, was sich nachhaltig bei ihm und in unserer Gesellschaft ändert. Diese Änderungen – soziale Wirkungen – möchten wir nachvollziehbar machen und vor allem weiter verbessern!

Dazu haben wir mit externer Begleitung ein Qualitätsmanagement-system  erarbeitet und begonnen, unsere Wirkungen nach der Logik von phineo zu analysieren. Zunächst haben wir in unserer Wirkungstreppe dargestellt, welche Wirkungen wir von unserer Arbeit erwarten. Um zu überprüfen, inwiefern diese Ziele erreicht wurden, haben wir Indikatoren und unterschiedliche Messinstrumente (Fragebögen, Reflexionsrunden, Beobachtungen etc.) entwickelt. Die Ergebnisse werden in der Projektstatistik quantitativ und qualitativ ausgewertet und dokumentiert. Sie gibt Auskunft darüber, inwiefern wir unsere Ziele erreicht haben. Wir können unsere Arbeit so überprüfen und gegebenenfalls anpassen, um ihre Qualität zu steigern. Auch externe Evaluationen sichern und bestätigen die Wirksamkeit unserer Arbeit, z.B. hier durch die Universität Köln im Jahre 2010.

Im Rahmen unseres Projekts „Brückenbauer“ werden wir aktuell von Univation – Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH begleitet. Univation ist auf die Durchführung von Evaluationen, Evaluationsforschung und Weiterbildung im Bereich der Evaluation spezialisiert. Mit dieser externen Expertise wollen wir vorrangig die Wirkungsorientierung unseres Projekts stärken, seine Wirkung vergrößern und schließlich erfassen. Univation führt dazu Gespräche mit Teilnehmenden der verschiedenen Altersgruppen und Betreuenden, aber auch mit uns TheaterpädagogInnen. So lernen wir viel zu unserer internen Wirkungsorientierung und -messung. Wir freuen uns besonders, dass unsere Ansprechpartnerin bei Univation Barbara Flatters, die Gewinnerin des Nachwuchspreises 2018 der Gesellschaft für Evaluation, ist!

Hier finden Sie einen ersten Zwischenbericht von Univation GmbH.

Selbstevaluation

Wir evaluieren unsere Arbeit und ihre Wirkung regelmäßig intern auf verschiedenen Ebenen.

Stimmen von Betreuenden und Teilnehmenden

Was würdest du deinem besten Freund oder deiner besten Freundin über das Theaterprojekt erzählen?

BetreuerInnen über die Theaterwochen

Stiftungen

Ja, die Diskussion mit dem jungen Publikum war schwierig und einige Beiträge provozierend. Kompliment aber, dass Sie ein Setting ermöglichen, in welchem junge Menschen sich trauen, auch Dinge zu sagen, die wir nicht hören wollen!

B. Drescher

RheinEnergieStiftung, zur Abschlussaufführung des Projekts Theater.Botschaften.Integration am 21.06.2018

Die Theateraufführung hat mir bewusst gemacht, dass unsere Gesellschaft Möglichkeiten braucht, die vielen Ängste und Unsicherheiten und Spannungen zum Gegenstand der direkten Auseinandersetzung in der Gruppe zu machen. Unter Anleitung von geschulten Erwachsenen ist damit die Chance eröffnet, andere und bessere Wege des Zusammenlebens zu finden. Als Theatermann haben Sie die szenische Darstellung zur Verfügung, um das, was unsichtbar ist, sichtbar zu machen. Diese Arbeit halte ich für sehr wichtig und sehr wertvoll.

Bärbel Hepp

Kämpgen-Stiftung, zur Abschlussaufführung des Projekts Theater.Botschaften.Integration am 21.06.2018

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